NATURSTEINMAUERN

Trockensteinmauern sind Natursteine in ungleichmäßigen Formen, die ohne Fuge geschlichtet werden und sich durch unterschiedliche, weitreichende Farbgebungen auszeichnen. Je nach Steinbruch kann können die Töne eher beige bis gelblich oder gräulich bis braun sein, wodurch bei jeder Natursteinmauer eine einzigartige Dynamik ensteht. Die Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit der Steine lassen unzählige individuelle Varianten zu, die den Außenbereich maßgeblich prägt.

 

 

 

NATURSTEINMAUER ZUR TERRASSIERUNG

Natursteinmauern können entweder freistehend, von beiden Seiten ersichtlich, oder zum Abfangen von Böschungen errichtet werden. Bei Grundstücken mit großen Höhenunteschieden bedient sich die Gartengestaltung immer wieder gerne an diesem variablen Element zur Terrassierung und Schaffung von ebenen Flächen. Durch das Fundament und fachgerechte Hinterfüllung entsteht so ein massives Mauerwerk, das Ihren nicht nur als hilfreiche Stütze dient, sondern auch zu einer spannenden Gestaltung auf mehreren Ebenen führt.


Zum Abrunden der Stimmung empfehlen wir besonders mediterrane Pflanzen wie Lavendel, Katzenminze, duftende Kräuter, die von Langzeitblühern wie Rosen oder Hortensien begleitet werden. Leicht überhängende, immergrüne Stauden wie Vinca minor oder Hedera helix schaffen auch im Winter interessante Strukturen. So wird durch die Bepflanzung die Struktur der Trockensteinmauer ganzjährig in Szene gesetzt.

GARTENPRAXIS-TIPP

Nach der reichen Mai- & Juniblüte muss man schon daran denken vertrocknete Blüten wieder zu entfernen. Es sollte außerdem nicht vergessen werden, bei Trockenheit die Beete gründlich zu wässern. Die Feuchtigkeit muss den Boden gut durchdringen, damit sie auch wirklich zu den Wurzeln gelangt. Gießen Sie lieber selten, dafür jedoch reichlich. Wenn Sie eine automatische Bewässerung besitzen ist die Gefahr einer Übernässung besonders hoch.

Kontrollieren Sie stets die Feuchtigkeit, indem Sie Rindenmulch und die oberste Erdschicht wegkratzen.