Zwiebelpflanzen setzen nicht vergessen!

Der optimale Zeitpunkt für die Pflanzung dieser Frühblüher ist der Spätsommer und Herbst. Dabei sollte beachtet werden, dass der Pflanzabstand ungefähr zwei bis drei Mal die Knollengröße beträgt, um einen wirkungsvollen Effekt in der Masse zu erzeugen. Die Pflanztiefe variiert je nach Größe der Knolle: die Zwiebel soll drei mal so tief im Boden sitzen wie sie groß ist. Der Boden ist am besten durchlässig und locker, Staunässe sollte vermieden werden. Ist das Erdreich geeignet, vermehren sich die Zwiebel in den nächsten Jahren üppig.
Um dies zu ermöglichen, ist eine jährliche Düngung im Herbst empfehlenswert. Nachdem die Zwiebelpflanze verblüht ist, sterben auch dieBlätter ab. Die Zwiebel selbst dient dann als Speicherorgan und ist somit mehrjährig. Nach dem Abblühen sollten Sie die Pflanze erst zurückzuschneiden, wenn das Laub vollkommen abgestorben ist. Dadurch kann die Zwiebel so lange wie möglich Reservestoffe für die kommenden Saisonen einlagern.

Zwiebelpflanzen setzen

Ein Trend, der Ihnen im Frühling viel Freude bereiten wird, um den man sich aber jetzt schon kümmern sollte, sind Zwiebelpflanzen. Diese werden Ihrem Garten bereits im Vorfrühling viele Farbtupfer verschaffen - Krokos, Tulpen, Narzissen oder Traubenhyazinthen sind dafür ideal geeignet. Sie schaffen es, schon bei den ersten wärmeren Tagen nach dem Winter die Vorfreude auf den kommenden Frühling zu erwecken. Neben den klassischen Frühjahrsblühern gibt es aber auch Zwiebelpflanzen, die erst im Sommer ihre schöne Blüte zeigen und sich perfekt als Ergänzung zwischen Staudenrabatten oder in Trögen eignen. Ein pittoreskes Beispiel hierfür sind Gräserflächen mit Zierlauch als einzelne Hotspots.

Spezialtipp:
Mit der Lasagne-Pflanzmethode können Sie eine kleine Fläche wochenlang blühen lassen. Dabei arrangiert man mehrere Lagen Zwiebeln schichtweise im Pflanzgefäß – unten die später blühenden, größeren Blumen wie Tulpen, oben die kleineren oder zuerst blühenden Pflanzen wie Krokusse.

GARTENPRAXIS-TIPP

Anfang bis spätestens Ende September sollten Sie das zweite Mal zur Schere greifen, um Ihre Formgehölzen wieder zu fassonieren. Der Zeitpunkt ist jetzt sehr wichtig. Schneiden Sie zu früh (Anfang August), so stimulieren Sie ein neuerliches Durchtreiben der Pflanzen. Diese jungen Triebe können oft nicht mehr ausreifen und halten den strengen Winterfrösten nicht stand. Schneiden Sie zu spät (Ende Oktober) riskieren Sie Schäden bei frostempfindlichen Pflanzen, wie zum Beispiel beim Lavendel, aber auch bei Buchs, da diese offenen Schnittstellen empfindlich auf Kälteeinwirkung reagieren. Im September wird die Bewässerung je nach Witterung früher oder später eingestellt und einen Herbstdünger aufbringen.